Es gibt Tiere, die singen, tanzen oder architektonische Leistungen vollbringen. Doch entwickeln sie dabei Fantasie und künstlerische Gestaltungskraft oder folgen sie nur angeborenen Mustern? Kunst kostet Zeit und Mühe, das bringt Nachteile im Überlebenskampf. Wenn jedoch Tanz, Gesang und Baukunst der Verführung dienen, zahlt es sich aus.
Das manche Tiere Kreativität und ihren „persönlichen Stil“ entwickeln, ist nicht verwunderlich. Auch in der frühen Menschheitsgeschichte dienten die Anfänge der Kunst, etwa präzise gefertigte Riesenfaustkeile, wohl dem Imponieren des anderen Geschlechts.
Mit den ersten Melodien wurde Kunst zur „Sprache der Gefühle“. Heute ist sie über biologische Zwecke hinausgewachsen – ihr Ursprung liegt jedoch im Tierreich. Auch die Kunst nicht vom Himmel gefallen.